Weblog-Archiv für 25. August 2007|Tagesarchiv
Flickr Fotos jetzt mit GeoTags
Nach dem Hinweis, daß zum perfekten „2.0 Urlaub“ lediglich noch die GPS Informationen fehlen, habe ich dies nun nachgeholt. Einige der Photos auf Flickr sind jetzt GeoTaged, d.h. ihr könnt Euch auf der Landkarte ansehen, wo das Foto gemacht wurde.
Einfach zu meinen Flickr Fotos gehen und dann rechts in den Additional Information nach Taken in <irgendwo> suchen…
Viel Spaß!
Die Sonne im Rücken

Einen schönen Titel hab’ ich mir da zurecht gelegt. Eigentlich wollte ich damit darauf anspielen, dass hier auf der Südhalbkugel die Sonne im Norden kulminiert und nicht – wie bei uns – im Süden. Dieser Fakt schlägt (wie schon in Südafrika) meinem (ich behaupte mal ganz kühn:) recht guten Orientierungssinn immer wieder ein Schnippchen. Wege zurück zum Auto o.ä. werden auf einmal unauffindbar, da ich felsenfest behaupte, wir müssten in die andere Richtung. Nach etwas überlegen, stelle ich fest, dass Westen/Osten gar nicht da sind, wo ich inital vermute. Die Sonne zeigt mir nicht mehr Süden an, sondern Norden. Vielleicht findet sich ja noch jemand dem es ähnlich geht, zwecks Gründung einer Selbsthilfegruppe (oder wahlweise Auftritte bei Britt am Mittag. Thema: „Hilf mir Britt ich weiß nicht mehr wo vorn und hinten ist„).
Das der Titel sich nun aber autonom so umdeutet, daß der Sonnenschein (oder zumindest das gute Wetter) im Norden bleibt und wir hier (mittlerweile deutlich weiter im Süden) in einen Jahrhunderregen reindonnern, dass konnte ja niemand wissen. Aber von vorne. Nach unserem Besuch auf Magnetic Island (Townsville) fuhren wir weiter Richtung Airlie Beach (man bewege den Finger auf der Landkarte weiter nach unten) um zu denWhitsunday Islands zu kommen. War das Wetter die letzten Tage eher durchwachsen, bot sich uns ein strahlend blauer Himmel, als wir mit dem Boot zu den Whitsunday Islands fuhren. Highlight eines jeden Whitsunday Island Besuchs ist sicherlich der Whitehaven Beach. Zurecht, wie ich meinen
will. Denk Dir einen schönen, perfekten Strand aus und der Whitehaven Beach ist besser. Ich denke an dieser Stelle sprechen die Fotos wieder für sich. Das Weiß des Strandes ist so blendend, dass man mit dem Foto aufpassen muss, um nicht überzubelichten. ISO Zahl ganz runter, Blende ganz klein.
Nach dem Aufenthalt am Whitehaven Beach ging es mit dem Boot weiter zu Hook Island zum Schnorcheln. Zum zweiten Mal Schnorcheln am Great Barrier Reef. Wieder zwei Gruppen: Taucher und Schnorchlies, alles wie gehabt (Siehe auch hier).
Das Riff ist hier geschlossener und scheinbar größer (im vgl. zu Cape Tribulation), jedoch gibt es etwas weniger Fische bzw. die Fische sind auch etwas kleiner als in Cape Tribulation. Nichtsdestotrotz, wieder einmal eine tolle Erfahrung.
Eine tolle Erfahrung bei solchen Tagestouren sind auch immer die Leute, den man dort begegnet. Viele sehr nette, lustige Leute trifft man dort, aber auch immer wieder ein paar merkwürdige Unikate. So beehrten uns auf dieser Tagestour die (von uns so getauften):
- Beckhams: Sie, spindeldürr modische kurzhaarfrisur und auffällig große Brille (wie die Engländer auf die Idee kommen können zu glauben, Viktoria Beckham sei eine Frau mit Klasse, muss mir nochmal jemand erklären). Er, kurzhaarschnitt, athletischer Oberkörper lässige Sonnenbrille und ordentlich Tatoos am Oberkörper. Beide ihres Zeichens Gesandte des Vereinigten Königreiches. „Rule Britania…“
- The Ozbornes: Ohne Ozzy und Frau, dafür aber mit zwei Töchtern, die Kelly Ozborne zum verwechseln ähnlich sahen.
- Horst Schlemmer mit Familie: Nur diesmal nicht aus Gräfenbroich, sondern aus der ehemals sowjetisch-besetzten Zone. Mutti und Vatti hatten sich gerade tierisch inne Haare (evtl. war das auch ihr normaler Umgangston), während die „kleine“ Tochter einfach nich in sonne Taucheranzuch rinne wollte.
Schön. Für Entertainment war also (auch Abseits der im Programmheft angekündigten Attraktionen) gesorgt.
(Möcht nicht wissen, welchen Spitznamen die für uns hatten: Die Piefkes oder irgendwie sowas vielleicht…)


Nach dem sehr gelungenen Ausflug auf die Whitsunday Islands fuhren wir am nächsten Tag weiter Richtung Eungella Nationalpark (sprich Young-g’lla ).
Eigentlich wollten wir da Übernacht bleiben, um ggf. Schnabeltiere zu sehen, doch leider war bei unserer Ankunft, die Touri-Info nicht besetzt, kein Ranger weit und breit und generell und sowieso gab’s nur einen Campingplatz für Zelte und nicht für prollige VW Transporter. Also, Planung ändern. Tagsüber Wandern im Nationalpark, abends zurück an die Küste nach Mackay um dort zu übernachten. Soweit alles ganz prima (Schnabeltiere haben wir natürlich nicht gesehen!), bis auf die Tatsache, dass Mackay (der Finger geht auf der Karte weiter nach unten) doch irgendwie größer als gedacht ist und wir -ohne Stadtplan- keine Ahnung haben, wo unser Campingplatz ist. Nach mehrfachen Durchfragen und kreuz und quer fahren durch die Stadt kamen wir dann schließlich an.
Am nächsten Tag waren wir auch schon wieder „on the road“, diesmal mit Ziel Hervey Bay (der Finger geht auf der Landkarte weit nach unten!).
Abfahrt 09:15h, Ankunft 19:28h (genau zwei Minuten bevor der Campingplatz dicht macht
), mit kurzen Zwischenstop in Rockhampton. Die selbsternannte Rinderhauptstadt eignet sich hervorragend um ein ordentliches Steak zu verdrücken.
Die letzten zwei Stunden der Fahrt in strömenden Regen. Wir hatten schon im Radio gehört, dass die letzten zwei Tage für die Region um Fraser Island Sturmwarnung galt, hoften aber insgeheim, dass der Strum sich legen würde. Falsch gedacht. Der Strum war/ist immer noch da.
Als es dann heute morgen ‘mal nicht regnete und der Himmel sich einigermaßen milde gab, beschlossen wir eine Wale Watching Tour zu buchen (Touren nach Fraser Island gibt es momentan nicht, da niemand mit seinem Boot an die Stände der Insel kommt).
Zwei Stunden später sollten wir abgeholt werden. Nach 1 Stunde fing ein Orkan an zu wüten. Überall knickten Bäume um, es regnete wie in Strömen -> Tour abgesagt. Na toll.
Und was war nach dem Orkan…schönes Wetter mit Sonnenschein. Wir konnten sogar draußen im freien zu Abend essen. Gerade als wir naiver Weise wieder mit hoffnungsgetragener Planung für morgen anfangen wollten, fängt es wieder an zu regnen.
Kurzum, wir werden jetzt mal sehen, wie sich das Wetter weiter entwickelt (Laut Wetter.com gibt es erst am Sonntag Besserung). Momentan sieht es aber schlecht für unseren Besuch auf Fraser Island (der größten Standinsel der Welt) aus. Wir fahren morgen evtl. etwas weiter nach Rainbow Beach (weiter Richtung Süden) und versuchen es dort nochmal auf die Insel. Eigentlich wollen wir Fraser Island nicht verpassen, aber hier Tage lang mit Warten verlieren ist auch nicht so toll…
Blogged with Flock
Die australische Tierwelt 2
Was soll ich sagen? Koala, Schnabeltier und Cassowaries bleiben immer noch verschollen. Kanguruhs und Wallabies sind eine eher (sehr) seltene Erscheinung (zumindest in lebendem Zustand), aber die Vogelwelt legt sich schwer ins Zeug um die Versäumnisse der anderen Parteien irgendwie auszugleichen.
Nach meiner initialen Begegnung mit einem Kakadu (eher von weitem), haben sich dessen Kumpels auf dem Campingplatz von Airlie Beach in ganzen Gruppen zum morgendlichen Frühstück eingefunden…direkt über unserem Campervan: Sehr schön.
Auch die überall umherfliegenden Rainbow Lorrikeets konnte ich an einem Campingplatz in Mackay fast anfassen, da sie von einer alten Damen so angefüttert waren, dass sie menschliche Nähe schon überhaupt gar nichts mehr ausgemacht hat. Nebenbei sind noch ein paar Graukakadus vor die Linse gekommen. Auch sonst zeigen sich im Regenwald und auf den Campingplätzen ein Unzahl von Vögeln, die die aberwitzigsten Laute von sich geben.
So ist’s recht! Ich finde sowieso Koala, Kanguruhs und Schnabeltiere werden häufig überschätzt…


Blogged with Flock
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren…
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Ich werde mich nicht mehr über den Zustand von deutschen Strassen beschweren.
Blogged with Flock
Australien ist auch von der Entfernung her, ‘n ganz anderes Land
Frei nach dem wunderbaren Merksatz der Eintracht Frankfurt Legende Jürgen Grabowski: „Mexiko ist auch von der Entfernung her ‘n ganz anderes Land„, hier ein paar Dinge die Australien von Deutschland unterscheiden (wird bei Gelegenheit ergänzt und erweitert):
Australien hat ‘ne ganz andere Kekskultur
Während sich im heimischen Deutschland nach den 52(?) Zähnen des Leibnizkekses (wahlweise mit oder ohne Schokoseite) und der Prinzenrolle so ziemlich die Palette der Keksklassiker geleert hat, gibt es in Australien (ganz in englischer Tradition) Unmengen an Keksen. Ganze Supermarktreihen sind mit Keksen gefüllt: Gingernut cookies, Choclate chip cookies, Butternut snap cookies, Scotsh Finger, Milk arrow root, Teddybear, Choclate ripple, Milk coffee und so weiter und so fort. Auch werden Kekse bei jeder Gelegenheit gereicht. Wenn man mit dem Boot ablegt (z.B. zum Great Barrier Reef oder irgendwelchen Inseln) gibt’s erst ‘mal (neben dem obligatorischen Tee) ‘nen Keks. Bekommt man bei Singapore Airlines vor dem Start ein warmes aufgedampftes Erfrischungshandtuch, bekommt man hier halt ‘nen Keks. Wohl dem, der da nicht in Verwirrung gerät und versucht das Handtuch zu Essen und sich mit dem Keks das Gesicht abreibt…
Australien hat ne ganz andere Schokoriegelkultur
KitKat, Twix (OIdschool: Raider), Bounty, Mars, Snickers, Milkyway…ok, vielleicht fehlt noch der ein oder andere, aber dann sind des Deutschen Möglichkeiten eines Schokorigels auch schon erschöpft. Der Australier (wieder in englischer Tradition) greift hier raumfüllender in das Marktgeschehen ein: Cherry Ripe, Moro, Dairy milk, Boost, Dairy milk caramello, Picnic, Cadbury dream, Crunchie, Flake, Fry’s turkish delight, TimeOut sind nur wenige Ergänzungen zu den uns bekannten Riegelklassikern wie Snickers und Co.
Erstaunlich genug (wenn es ums Kulinarische aus der englischstammingen Küche geht): Einige der Dinger schmecken sehr gut, wie Selbstversuche beweisen.
(Selbstversuche mit australischer Lakritz hingegen endeten eher fatal: Wie kann man soviel Anisamroma in Lakritz bekommen? Chemisch gesehen ist der Lakritzbrei mehrfach an Anisaroma übersättigt…das kann eigentlich gar nicht funktionieren! Ich fordere die UNO auf, Lakritz zu einer Domäne der Skandinavier zu machen. Die wissen, wie man ‘ne starke Lakritz herstellt, dass es einem die Socken in den Schuhen auszieht!)
Blogged with Flock
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
Kommentar schreiben
